Was verstehen Kinder unter “Mein Traum von Kirche”? Einige Bilder – von Kinder gemalt – geben darüber Auskunft.















Von foell, 25. Juli 2011, 19:51 Uhr

Die letzte Frage in unserem Fragebogen war: „Was ist Ihr Traum von Kirche?“  125 Gemeindeglieder haben auf diese Frage geantwortet.

21 Personen wünschen sich eine lebendige Kirche. Etlichen liegt es am Herzen, dass in unserer Gemeinde alle Generationen Heimat finden.  14 Gemeindeglieder wünschen sich eine Gemeinschaft im Glauben. Weiter sind Wünsche nach einem offenen, freundlichen, ehrlichen und respektvollem   Umgang miteinander, der Wunsch nach Ökumene, nach Gottesdiensten mit mehr Gospelmusik zu nennen.

Lebendigkeit, Gemeinschaft und eine Offenheit für alle Altersgruppen, das sind Themen, die weit oben rangieren. All diese Wünsche nehmen wir mit bei unseren weiteren Planungen. Wir arbeiten daran und bis dahin könnten Sie es ja so machen, wie ein Gemeindeglied geschrieben hat: „Ich träume nicht, ich geh hin.“

Claudia Hertler-Hofmann, 6.10.2009

Von hertler-hofmann, 12. Juli 2010, 14:57 Uhr

Auf diese offene Frage haben uns 19 % der Befragten geantwortet. Dafür danken wir. Neben vielen einzelnen Wünschen und Anregungen kann man vier größere Gruppen ausmachen. 26 % der Antwortenden meinten, sie seien zufrieden, wir brauchten nichts sonst noch für sie zu tun. Das freut uns sehr und ist uns Ansporn zugleich.

Die nächste Gruppe, nämlich 14 %, wünscht sich mehr Angebote für Jugendliche. Hier besteht in der Tat Nachholbedarf, und jede/r, der Lust hat, mit Jugendlichen zu arbeiten und sich auf sie einzulassen, ist herzlich willkommen, sich bei uns mit seinen Ideen einzubringen.

Ein weiteres Bedürfnis ist das nach Gemeinschaft, Gespräch, Zugehörigkeit und Kontakt. Dies wurde auf verschiedene Art von 12 % geäußert. Wir möchten gerne eine für alle offene Kirchengemeinde sein. Jede Gruppe, jeder Kreis freut sich über neue Gesichter. Lassen Sie es uns wissen, wenn Sie Gesprächsbedarf haben. Ein Anruf im Pfarrbüro oder bei den Pfarrämtern genügt. Ebenso ist es, wenn ein Hausbesuch gewünscht wird. 13 % der Antworten bezogen sich darauf.

Zahlreiche weitere Anregungen können hier nicht im einzelnen angeführt werden. Sie werden von uns ernst genommen und sind uns Auftrag für die Zukunft.

Carola Hengen, 29.9.2009

Von hertler-hofmann, 12. Juli 2010, 14:56 Uhr

Heute erste Gedanken zu den Antworten auf diese Frage 11: Falls Sie zu denen gehören, die unseren Gottesdienst nicht besuchen, welche Begründungen treffen auf Sie zu?

Es folgten in dem Fragebogen elf Antworten, die man ankreuzen konnte. Man konnte auch mehrere Antworten ankreuzen. Es gibt eine recht große Zahl von angekreuzten Antworten, die schließen lassen, dass viele Menschen unsere Gottesdienste nicht interessieren, dass die Gottesdienste langweilig sind, dass es um 10 Uhr zu früh sei, dass man sich nicht wohl fühlt, und so weiter.

Am häufigsten wurden angekreuzt: „Ich kann auch an Gott glauben, ohne in die Kirche zu gehen“ (über 300 mal). Diese Antwort kann ich verstehen. Es ist ja wirklich so, dass nicht die Zahl der Gottesdienstbesuche auf den Glauben schließen lässt. Gottesdienste sind (hoffentlich) eine Hilfe und Stütze für den Glauben. Anregungen bekommen, auf neue Gedanken kommen, die eigenen Vorstellungen und Denkmuster überprüfen und dabei auch falsche Vorstellungen entdecken, dies geschieht unter anderem in Gottesdiensten. Kann man dies alles alleine, für sich, im Wald oder wo auch immer?

Die kritischen Antworten nehmen wir sehr ernst und werden uns über Veränderungen nachdenken lassen. Gleichzeitig wissen wir auch, dass es eine große Anzahl von Gemeindegliedern gibt, die mit den bisherigen Gottesdiensten (um 10 Uhr oder um 18 Uhr) zufrieden sind und die dort Trost und Hilfe finden.

Karl Hüller, 22.9.2009

Von hertler-hofmann, 12. Juli 2010, 14:55 Uhr

Die Kirche als Gebäude schätzen die Gemeindeglieder an unserer Kirchengemeinde besonders. Das ergaben die Antworten auf Frage 7 des Fragebogens: Welches sind die Dinge, die Sie an Ihrer Kirchengemeinde besonders schätzen?

Hier waren die Befragten aufgefordert, die vorgegebenen Antworten zu bewerten bzw. zu gewichten mit „trifft voll und ganz zu“, „trifft zu“, „trifft eher nicht zu“ oder „trifft gar nicht zu“. Nun wurden nicht auf jedem Fragebogen alle 6 Vorgaben bewertet. Deshalb ist es in diesem Zusammenhang wichtig zu wissen:

1. Wie viele Gemeindeglieder haben zu den einzelnen Angaben Stellung genommen?

2. Wie viele davon haben der Aussage zugestimmt? (mit den Angaben „trifft voll und ganz zu“ und „trifft zu“).

Die Kirche als Gebäude bewerte 526 Personen. Davon waren 92 % der Meinung, dass diese Aussage zutrifft.

Eine hohe Wertschätzung erhielten auch Taufen, Trauungen und Beerdigungen. Hierzu nahmen 498 Personen Stellung und bewerteten diese Angabe mit 88 % als zutreffend.

Das soziale Engagement war den Befragten auch sehr wichtig und steht in der Wertschätzung ziemlich weit oben:

Von den 450 dazu abgegebenen Stimmen schätzen dies 82 % besonders.

Zu Gottesdiensten und Kirchenmusik äußerten sich 484 bzw. 463 Personen und bewerteten beide Angaben mit jeweils ca. 76 % als sehr geschätzt.

420 Personen sagten uns zur Angabe Treffpunkt/ Kontakte noch ihre Meinung: 68 % davon schätzen dies an der Kirchengemeinde besonders.
Susanne Brenner, 18.8.2009

Von hertler-hofmann, 12. Juli 2010, 14:46 Uhr

Welche Gemeindeangebote neben dem Gottesdienst sind für Sie interessant? Das hatten wir gefragt.

Auf den ersten Rang mit 25 % kommen die Angebote für unsere Kinder. Dicht folgen die musikalischen Angebote mit Kirchenchor, Posaunenchor und Gospelchor mit 23, 22 und 19 %.

Die korrespondierenden Angebote Männervesper und Frauenfrühstück sind mit 17 % gleichauf. Die Reihung setzt sich fort mit Abendrunde, Gesprächskreis für  Frauen, Offener Nachmittag, Seniorengymnastik, Männerkochclub, Bastelkreis, Eltern-Kind-Gruppe und Spielenachmittag.

Männer und Frauen haben teilweise sehr verschieden abgestimmt. Die Abendrunde, den Posaunenchor und den Kirchenchor finden Frauen und Männer – im Verhältnis zu den abgegebenen Fragebögen insgesamt – in gleichem Maße interessant. Die Eltern-Kind-Gruppe, den Bastelkreis und den Spielenachmittag interessieren überwiegend Frauen.

‘Diese zeigen auch Interesse an Männervesper und Männerkochclub, wie es auch männliche Interessenten für das Frauenfrühstück und den Gesprächskreis für Frauen gibt.

Was uns sehr gefreut hat, ist die Tatsache, dass überall mehr Menschen das Angebot interessant finden als es tatsächlich nutzen.

Deshalb der Hinweis: All unsere Gruppen und Veranstaltungen sind offen und freuen sich über jeden, der dazukommt. Die Termine finden Sie im Laurentius-Gemeindebrief, im Blättle und auf der Homepage www.laurentius-kirche.de. Wegen der Freien ist bei den meisten Gruppen allerdings gerade Pause.

Carola Hengen, 11.8.2009

Von hertler-hofmann, 12. Juli 2010, 14:43 Uhr

Woran denken die Menschen zuerst, wenn sie das Wort „Kirche“ hören? Diese Frage war die erste auf dem Fragebogen. Am wichtigsten sind den Befragten die Feiern im Lebenskreis wie Taufe, Hochzeit, Konfirmation mit über 60% Zustimmung. Über die Hälfte kreuzte auch die großen Feste des Kirchenjahres an.  An dritter Stelle folgte der Gedanke an Gemeinschaft und Geborgenheit.  Fast gleich auf lagen „soziale Verantwortung“, „Kirche/Gotteshäuser“ und „Kirchliche Angebote wie Gottesdienste“.

Aber auch negative Assoziationen wurden nicht verschwiegen. So gaben immerhin 4% der Befragten an, bei dem Wort „Kirche“ an eine alte, verstaubte Institution zu denken. Interessant hierbei ist, dass diese Antwort nicht etwa überwiegend von den jungen Leuten kam. Die unter 25jährigen wählten diese Antwort nur zu 1,7%, bei den Menschen zwischen 71 und 80 waren es 1,5%. Im Alter zwischen 26 und 60 lag der Wert bei 7 bis 8%.

Carola Hengen, 14.7.2009

Von hertler-hofmann, 12. Juli 2010, 14:40 Uhr

Unser Laurentius-Gemeindebrief wird von 52,6 % unserer Gemeindemitglieder immer gelesen. Das freut uns natürlich. Nur schwache 8,1 % gaben zu, ihn nie zu lesen. 20,3% lesen nur manchmal und 14,1% oft in unserem Gemeindebrief.

„Was interessiert darin am meisten?“, haben wir gefragt. 456 Personen haben Berichte von Aktivitäten bevorzugt, aber auch die Terminübersicht wird genutzt, so sagten 309 Mitglieder. 295 Personen interessieren sich für die Berichte aus dem Kirchengemeinderat. Super! Unsere Sitzungen sind immer öffentlich und wir freuen uns über Interessierte. Auch unsere Pfarrer/in waren erfreut, das sich 218 Personen für theologische Themen aussprachen. 97 Mitglieder fanden die Adressen von Ansprechpartnern wichtig.

Also ist unser Laurentius-Gemeindebrief ein wichtiger Bestandteil für theologische Belange und Infoaustausch in unserer Gemeinde. Ergänzend dazu gibt es natürlich unsere schön eingerichtete Homepage: www.laurentius.kirche.de.

Martina Kluson, 28.7.2009

Von hertler-hofmann, 12. Juli 2010, 14:40 Uhr

Bei der Auswertung der Fragebögen fällt auf, dass Kirche vor allem Mädchen und Frauen anspricht. Schon bei den Kindern ist zu sehen, dass unsere Angebote zu 60 % von Mädchen genutzt werden. Dieses Ungleichgewicht zeichnet sich schon im Kleinkindalter ab, wie z.B. beim Gottesdienst für kleine Leute. Den Ursachen für diese Verteilung müssen wir auf den Grund gehen.

Sind die Bedürfnisse von Jungen ganz anders als die der Mädchen? Sind die Eltern der Meinung, Kirche ist eher was für Mädchen als für Jungs und schicken deshalb ihre Jungs seltener zu Angeboten der Kirchengemeinde?

Diesen Fragen müssen wir bei der weiteren Auswertung nachgehen.

Über Stellungnahmen zu diesem Thema auf unserer Homepage oder im persönlichen Gespräch würden wir uns freuen!

Claudia Hertler-Hofmann, 7.7.2009

Von hertler-hofmann, 12. Juli 2010, 14:00 Uhr

WoherInfos

Es werden viele Möglichkeiten genutzt, um Informationen über die Kirchengemeinde zu erhalten. Zwischen  111  und  174  Personen gaben als Informationsquelle  Freunde, Bekannte, persönlichen Besuch, Schaukasten,  persönliche Einladung per Brief, Plakate, LKZ und Wochenblatt an. Die “Renner” sind das wöchentliche Neckarweihinger Blättle mit 560 und der Laurentius- Gemeindebrief mit 565 Nennungen.

Interessant ist, dass 60 Personen über “direkte Ansprache” von der Kirchengemeinde bzw. deren Aktivitäten erfahren haben. Eine Möglichkeit, die jeder von uns ausbauen kann!

Zaghafte 21 “Stimmen” erhielt das Internet – wie die Antworten in 10 Jahren ausfallen würden?

Neu zugezogen in Neckarweihingen würden 342 Personen von der evangelischen Kirchengemeinde einen Begrüßungsbrief erwarten – wie schön, den gibt es!

134 Personen nannten: “Besuch eines Pfarrers”, 92 Personen “Besuch eines Mitarbeiters”. Ein Besuchsangebot, mit Telefonnummern, wird im Begrüßungsbrief gemacht.

“Gar nichts” erwarten 42 Personen bei Zuzug.

Ein Infobroschüre als Empfang wurde von 384 Personen gewünscht. Das ist ein klarer Auftrag! Wir werden daran arbeiten.

Claudia Miller, 21.7.2009

Von hertler-hofmann, 29. Juni 2009, 22:50 Uhr